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Das Herzogtum Zweibrücken

Mit dem Tod des letzten Grafen von Zweibrücken Eberhard II. im Jahre 1394, der seine Grafschaft bereits im Jahre 1366 an die Wittelsbacher verpfändete, fiel die Stadt an dieses Adelsgeschlecht, das bereits den Herzogtitel führte. Im Jahre 1444 entstand durch Erbteilung die pfälzische Linie Simmern–Zweibrücken und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken welches man das Wittelsbacher Territorium nannte. 1477 wurde Zweibrücken zur Hauptstadt vom Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, ernannt und blieb es bis 1793. Das im Jahre 1725 fertiggestellte Schloss war der Hauptsitz der Herzogslinie Linie Pfalz-Zweibrücken. Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken bestand bis zur Französischen Revolution im Jahre 1789, durch die es an Frankreich fiel.
Im Jahre 1801 wurde beim Wiener Kongress das Gebiet wieder den Wittelsbachern zugesprochen die es mit ihren übrigen pfälzischen Besitztümern zur Provinz der bayerischen Rheinpfalz vereinigten.

 

Die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken
1394–1398 Ruprecht II. Der Rote
1398–1410 Ruprecht III.
1410–1459 Stephan
1459–1489 Ludwig I. Der Schwarze
1489–1490 Kaspar
1490–1514 Alexander Der Hinkende
1514–1532 Ludwig II. Der Jüngere
1532–1569 Wolfgang
1569–1604 Johann I. Der Hinkende
1604–1635 Johann II. Der Jüngere
1635–1661 Friedrich I.
1661–1681 Friedrich II. Ludwig
1681–1697 Karl XI.
1697–1718 Karl XII.
1718–1731 Gustav Samuel Leopold
1731–1734 Interregnum
1734–1735 Christian III.
1735–1775 Christian IV.
1775–1795 Karl II. August
1795–1825 Maximilian I. (erster König des Königreichs Bayern - auch König Max genannt)