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Militärkapelle und Marschmusik

Bis 1814 war Zweibrücken durch die Franzosen unter Napoleon besetzt, zwei Jahre später wurde Zweibrücken beim Wiener Kongress dem königlichen Bayern zugesprochen und es zog eine bayerische Garnison in der Stadt ein.

Die militärische Marsch Musik und die damals neu gegründete Militärkapelle von Zweibrücken hatte in diesen Jahren eine besonderst hohe Bedeutung für die Stadt und seine Garnison.

Von 1849-1855 war Friedrich Sonner  Militärkapellmeister, ihm folgte 1856-1862 Andreas Geiselbrecht, von 1862-1866 Andreas C. Sonntag und von 1868-1880 Ludwig Rixner.

Beim 22. bayerischen Infanterieregiment daß 1897 in Zweibrücken aufgestellt wurde, war vom gleichen Jahr an bis 1912 der Musikmeister Hermann Becker, von 1912-1915 Georg Ruhl und von 1915-1919 Ludwig Gaul für die militärischen Klänge verantwortlich. Sie alle wirkten auch als Theaterkapellmeister und Arrangeure.

Bis kurz nach dem 1. Weltkrieg den Deutschland verloren hatte blieb die bayerische Garnison in Zweibrücken, in der ab 1919 erneut durch französische Truppen besetzten Stadt zogen wieder französische Militär Klänge ein.